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Eisangeln 7 überraschende Fakten über das Angeln auf gefrorenen Seen.

By Admin
February 3, 2026

Contents

Eisangeln: 7 überraschende Fakten über das Angeln auf gefrorenen Seen.

Eisangeln, oder das Angeln auf zugefrorenen Seen, ist ein faszinierender und oft unterschätzter Aspekt des Angelns. Es erfordert spezielle Ausrüstung, Kenntnisse über die Eisbedingungen und ein Verständnis für das Verhalten von Fischen bei niedrigen Temperaturen. Viele Angler betrachten es als eine ruhige und entspannende Möglichkeit, die Natur zu genießen, während andere es als eine spannende Herausforderung sehen, die Geschick und Geduld erfordert. Die Beliebtheit von ice fishing steigt stetig, da immer mehr Menschen die einzigartige Erfahrung suchen, die es bietet.

Doch Eisangeln ist weit mehr als nur ein Hobby. Es ist ein tief verwurzeltes kulturelles Phänomen in vielen nordischen und nördlichen Regionen. Die Tradition des Eisangelns reicht oft Generationen zurück und ist eng mit der Lebensweise der Menschen verbunden, die in der Nähe von gefrorenen Gewässern leben.

Die richtige Ausrüstung für das Eisangeln

Die Auswahl der richtigen Ausrüstung ist entscheidend für einen erfolgreichen und sicheren Angelausflug auf dem Eis. Es ist wichtig, dass die Ausrüstung speziell für die Bedingungen des Eisangelns geeignet ist und dass man sich mit ihrer Bedienung vertraut macht. Dazu gehören unter anderem eine Eispickel zur Selbstrettung, Eisschrauben zur Überprüfung der Eisstärke und spezielle Angelruten mit feinen Schnüren.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kleidung. Warme, wasserdichte Kleidung ist unerlässlich, um sich vor den kalten Temperaturen und dem Wind zu schützen. Mehrere Schichten Kleidung sind in der Regel besser als eine dicke Jacke, da sie eine bessere Isolation bieten und es ermöglichen, die Temperatur besser zu regulieren.

Ausrüstungsgegenstand
Beschreibung
Ungefähre Kosten (EUR)
Eisbohrer Zum Bohren von Löchern durch das Eis. 50 – 200
Eispickel Zur Selbstrettung bei Eisbruch. 15 – 50
Eisangelrute Speziell für das Angeln durch Eis konzipiert. 30 – 100
Winterangelköder Köder, die speziell für die kalte Jahreszeit geeignet sind. 10 – 30

Sicherheitsvorkehrungen beim Eisangeln

Die Sicherheit sollte beim Eisangeln immer oberste Priorität haben. Bevor man sich auf das Eis begibt, muss man unbedingt die Eisstärke überprüfen. Eine Mindesteisstärke von 10 Zentimetern ist für eine einzelne Person erforderlich, während für mehrere Personen oder Fahrzeuge eine deutlich größere Eisstärke erforderlich ist. Es ist ratsam, immer in Begleitung zu angeln und einen erfahrenen Angler mitzunehmen.

Auch die Wetterbedingungen sollten berücksichtigt werden. Bei starkem Wind oder Schneefall kann die Orientierung erschwert sein und die Eisbedingungen können sich schnell ändern. Es ist wichtig, sich über die Wettervorhersage zu informieren und bei unsicheren Bedingungen auf einen Angelausflug zu verzichten. Hier ist eine Liste wichtiger Punkte zu überprüfen.

  • Überprüfen Sie immer die Eisstärke, bevor Sie sich auf das Eis wagen.
  • Angeln Sie niemals alleine.
  • Informieren Sie jemanden über Ihren Angelplatz und Ihre geplante Rückkehrzeit.
  • Tragen Sie eine Schwimmweste oder einen Rettungsanzug.
  • Vermeiden Sie das Angeln in der Nähe von Zuflüssen oder Abflüssen, da hier das Eis dünner sein kann.

Die besten Fischarten für das Eisangeln

Verschiedene Fischarten eignen sich besonders gut für das Eisangeln. Zu den beliebtesten gehören Barsch, Hecht, Zander und Forelle. Jede Fischart hat ihre eigenen Vorlieben, was Köder und Angeltechniken angeht. So bevorzugen Barsche beispielsweise kleine Köder und schnelle Bewegungen, während Hechte größere Köder und langsamere Bewegungen bevorzugen.

Die Wahl des richtigen Köders ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg beim Eisangeln. Es ist ratsam, verschiedene Köder auszuprobieren, um herauszufinden, welche am besten funktionieren. Manchmal können auch natürliche Köder wie Maden oder Würmer sehr erfolgreich sein.

Angeltechniken für den Barsch

Der Barsch ist einer der beliebtesten Zielfische beim Eisangeln, vor allem aufgrund seiner Häufigkeit und seiner Bereitschaft, auf verschiedene Köder zu beißen. Eine effektive Technik ist das sogenannte “Vertical Jigging”, bei dem der Köder senkrecht unter dem Eisloch auf und ab geführt wird. Dabei sollten kurze, ruckartige Bewegungen eingesetzt werden, um den Barsch anzulocken. Es ist wichtig die Köder in unterschiedlichen Tiefen zu präsentieren, da Barsche selten an einem Ort bleiben.

Ein weiterer erfolgreicher Ansatz beim Barschangeln ist das Verwenden kleiner, heller Köder, die das Licht reflektieren. Dies kann besonders bei trübem Wasser oder wenig Licht hilfreich sein. Es ist zudem ratsam, verschiedene Ködergrößen auszuprobieren, um herauszufinden, welche an diesem Tag am besten funktionieren. Viele Angler schwören auch auf lebende Futtertiere wie Maden oder kleine Würmer, die den Barsch zusätzlich anlocken können.

Angeltechniken für den Hecht

Der Hecht ist ein Raubfisch, der oft in tieferen Gewässern zu finden ist. Eine bewährte Technik beim Hechtangeln ist das Schleppen eines Köders hinter dem Boot oder über das Eis, um möglichst viel Wasser abzudecken. Dabei sollte man stets auf das Gewicht des Köders achten, um sicherzustellen, dass er in der richtigen Tiefe läuft. Die Wahl des Köders ist entscheidend. Oftmals sind Wobbler oder Blinker in Hechtgröße die richtige Wahl. Es ist ratsam, einen Stahlvorfach zu verwenden, um die Schnur vor den scharfen Zähnen des Hechts zu schützen.

Eine weitere effektive Methode ist das Abfischen von Löchern in der Nähe von Unterwasserhindernissen oder Vegetation, da Hechte sich gerne dort aufhalten. Hierbei ist es wichtig, den Köder langsam und methodisch zu führen, um den Hecht zu provozieren. Eventuell das Auslösen eines Angriffs durch kurze Pausen und anschließendes schnelles Bewegen des Köders testen, um den Instinkt des Hechtes zu wecken.

Das richtige Köderangebot

Die Auswahl des richtigen Köders ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg beim Eisangeln. Neben den bereits erwähnten Ködern für Barsch und Hecht gibt es noch zahlreiche andere Optionen, die je nach Fischart und Gewässerbedingungen in Frage kommen. Dazu gehören beispielsweise Gummifische, kleine Metallköder, Blinker oder auch natürliche Köder wie Maden, Würmer oder Fischfetzen. Es ist ratsam, ein vielseitiges Köderangebot mitzunehmen, um auf verschiedene Situationen vorbereitet zu sein. Die Beobachtung der Gewässerbedingungen und das Verhalten der Fische kann dabei helfen, die richtige Köderwahl zu treffen.

Auch die Präsentation des Köders spielt eine wichtige Rolle. Manchmal kann es hilfreich sein, den Köder mit einem Lockstoff zu versehen, um ihn für die Fische attraktiver zu machen. Ein guter Lockstoff kann den Geruchssinn der Fische ansprechen und sie dazu verleiten, den Köder anzugreifen. Es ist auch wichtig, die Köder regelmäßig zu wechseln, um zu vermeiden, dass die Fische sich an einen bestimmten Köder gewöhnen.

Die Zukunft des Eisangelns

Der Klimawandel stellt eine wachsende Herausforderung für das Eisangeln dar. Steigende Temperaturen führen zu kürzeren Eisperioden und dünnerem Eis, was das Angeln gefährlicher macht. Es ist wichtig, sich dieser Veränderungen bewusst zu sein und sich entsprechend anzupassen. Dazu gehört zum Beispiel, dass man nur auf sicheren Gewässern angelt und dass man sich über die aktuellen Eisbedingungen informiert.

Trotz der Herausforderungen bleibt das Eisangeln ein beliebtes Hobby mit einer treuen Fangemeinde. Es ist eine einzigartige Möglichkeit, die Natur zu erleben und sich mit der Tradition des Angelns zu verbinden. Mit den richtigen Vorkehrungen und Kenntnissen kann man auch in Zukunft sichere und erfolgreiche Angelausflüge auf dem Eis unternehmen.

  1. Überprüfe stets die Eisstärke, bevor du dich auf das Eis wagst.
  2. Angle niemals alleine; nimm immer einen Begleiter mit.
  3. Informiere jemanden über deinen Angelplatz und die geplante Rückkehrzeit.
  4. Trage immer eine Schwimmweste oder einen Rettungsanzug.
  5. Achte auf das Wetter und verzichte auf einen Ausflug bei unsicheren Bedingungen.